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<title>der kaiser</title>
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<title>Fußball fürs Ohr</title>
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Es knarzt, scheppert und pfeifft, wenn ich mein altes Radio einschalte. Aus dem &amp;uuml;berdimensionalen Lautsprecher meldet sich eine blecherne Stimme. &amp;bdquo;Willkommen zur Bundesliga&amp;ldquo;, sagt der Moderator und verliest die Ansetzungen des heutigen Spieltages. &amp;bdquo;Bayern M&amp;uuml;nchen gegen Bremen &amp;ndash; was f&amp;uuml;r ein Spiel!&amp;ldquo;, erz&amp;auml;hlt er, hollt tief Luft und schaltet dann live in das voll besetzte Bremer Weserstadion. Ein stimmgewaltiger Fanchor schwappt in mein Wohnzimmer, wo ich es mir p&amp;uuml;nktlich zum Ansto&amp;szlig; mit einer hei&amp;szlig;en Schokolade gem&amp;uuml;tlich gemacht habe. &amp;bdquo;Zieht den Bayern die Lederhosen aus!&amp;ldquo;, schallt es aus tausend Kehlen. G&amp;auml;nsehaut. &amp;bdquo;Herzlich willkommen in Bremen&amp;ldquo; begr&amp;uuml;&amp;szlig;t mich eine herbe Damenstimme, die mich durch diesen Nachmittag begleiten wird. Ich schlie&amp;szlig;e die Augen und lasse die Tonkulisse auf mich wirken. So sch&amp;ouml;n kann Fu&amp;szlig;ball sein!</description>
<link>http://blogs.die-fans.de/derkaiser/332/</link>
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<title>Gut Holz!</title>
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Manche Menschen erwischt es fr&amp;uuml;her, andere sp&amp;auml;ter. Fu&amp;szlig;baller jedoch, sind wohl die ersten, die die Auswirkungen ihrer Midlife Crisis zu sp&amp;uuml;ren bekommen. Mit Mitte drei&amp;szlig;ig, wenn nur noch der BVB mit einem Zehnjahresvertrag lockt, denken viele alternde Kicker ans Aufh&amp;ouml;ren. So wie Bayernflitzer Mehmet Scholl, der vor einigen Tagen sein Abschiedspiel in der Allianz-Arena gab. &amp;Uuml;ber Jahre war Scholli das Teenie-Idol schlechthin. Unz&amp;auml;hlige rostige Bravo-Ottos zieren noch immer seine Schrankwand.

Etliche Fu&amp;szlig;ball-Rentner vor ihm, man denke nur an Steffan Effenberg, fielen nach ihrem R&amp;uuml;cktritt in ein tiefes Loch. Andere widmeten sich einem neuen Zeitvertreib (&amp;ouml;ffentliche Rosenkriege, ungewollten Vaterschaften etc.).

Nicht so Scholl. Der nahm sein Leben fest in beide H&amp;auml;nde, um sich schnellstm&amp;ouml;glich ein zweites Standbein f&amp;uuml;r die Zukunft zu schaffen. Weil aller Anfang bekanntlich schwer ist, suchte sich Scholl ein Praktikum. Um Erfahrungen zu sammeln, hie&amp;szlig; es aus seinem engsten Freundeskreis. Gemeinsam mit der Dame vom BIZ (Berufsinformationszentrum) analysierte er seine St&amp;auml;rkung und Schw&amp;auml;chen, um ein geeignetes Bet&amp;auml;tigungsfeld zu finden. Das Resultat: Musik sollte es sein. Schlie&amp;szlig;lich hatte der 36-j&amp;auml;hrige mit seiner CD &amp;bdquo;Vor dem Spiel ist nach dem Spiel. Mehmet Scholl kompiliert&amp;ldquo; (&amp;euro; 33,29) in seinem Bekanntenkreis f&amp;uuml;r einige Furore gesorgt.

In einer Praktikumsb&amp;ouml;rse im Internet stie&amp;szlig; er dann auf die Ausschreibung der Sportfreunden Stiller. Eine Woche wird er nun den Sportfreunden die k&amp;uuml;hlen Getr&amp;auml;nke und das Knabberzeug auf die B&amp;uuml;hne reichen &amp;ndash; kostenlos versteht sich. Auch f&amp;uuml;rs Kopieren, Abwaschen und Kaffeekochen ist er zust&amp;auml;ndig. Ein hartes Brot f&amp;uuml;r einen Ex-Fu&amp;szlig;ballstar.

Wenn aus der geplanten Karriere als Groupie nichts werden sollte, bleibt ihm immer noch die Hoffnung, in der zweiten Kegelmannschaft des FC Bayern M&amp;uuml;nchen Karriere zu machen. Mehmet Scholl hat sich bereits f&amp;uuml;r den Spielbetrieb angemeldet. Am 21. Januar 2008 findet der erste Spieltag in der Bezirksliga B2 statt. Was man nicht alles tut, um seine Midlife Crisis um ein paar Jahre aufzuschieben.

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<link>http://blogs.die-fans.de/derkaiser/328/</link>
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<title>Alpenkicker in der Großstadt</title>
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Schweizer gelten im Grunde als angenehme, liebenswerte Zeitgenossen. Nicht ganz zu Unrecht haben die Bewohner des kleinen Alpenstaates bei uns den Ruf, stoisch und gelassen zu sein. Auch Fredy Bickel, Sportchef des Schweizer Fu&amp;szlig;ballmeisters FC Z&amp;uuml;rich f&amp;auml;hrt nicht oft aus seiner Haut. In diesen Tagen erh&amp;ouml;ht sich sein Puls jedoch schlagartig, wenn er &amp;uuml;ber seinen ehemaligen Trainer Lucien Favre spricht. &amp;bdquo;Lucien macht bei uns alle verr&amp;uuml;ckt&amp;ldquo;, giftete Bickel unl&amp;auml;ngst. Auch sein Pr&amp;auml;sident Ancillo Canepa war nicht gut auf Favre zu sprechen. Favre betreibe ein Intrigenspiel sondergleichen, schimpfte Canepa gegen&amp;uuml;ber der Tageszeitung die Welt.
Noch vor wenigen Monaten standen Bickel, Canepa und Favre gemeinsam auf dem Z&amp;uuml;richer Helvetiaplatz und feierten &amp;uuml;berschw&amp;auml;nglich den gewonnenen Meistertitel. Lucien Favre hatte sich als Trainer in Z&amp;uuml;rich einen Namen gemacht und viele junge, talentierte Spieler in sein System mit eingebaut.  
Ein neues Gesicht f&amp;uuml;r die alte Dame Hertha
Kurze Zeit sp&amp;auml;ter bastelte der 49-j&amp;auml;hrige Schweizer erneut am Konzept seiner Mannschaft &amp;ndash; nun allerdings als Trainer von Hertha BSC Berlin. Zusammen mit seinem Schweizer Assistenten unterschrieb er einen Dreijahresvertrag in der Hauptstadt. Hertha-Manager Dieter Hoene&amp;szlig; hatte sich vehement f&amp;uuml;r die Verpflichtung Favres eingesetzt, die den Verein eine Abl&amp;ouml;se von rund 200.000 Euro kostete. &amp;quot;Wir sind sehr gl&amp;uuml;cklich, dass wir unseren Wunschtrainer unter Vertrag nehmen konnten&amp;quot;, freute sich Hoene&amp;szlig; bei der offiziellen Pr&amp;auml;sentation von Favre.  
Seitdem befindet sich die alte Dame Hertha in Renovierungsarbeiten. Gleich elf Spieler mussten den Verein verlassen. Abwehrrecke Dick van Burik wurde vom neuen Trainer ausgemustert, Kevin-Prince Boateng zog es f&amp;uuml;r viel Geld auf die Insel zu Tottenham. Ein Spieler nach dem anderen verlie&amp;szlig; den Verein, ohne dass ad&amp;auml;quater Ersatz verpflichtet wurde. Dieter Hoene&amp;szlig; konnte nur zwei namhafte Zug&amp;auml;nge vermelden: Torh&amp;uuml;ter Jaroslav Drobny und Mittelfeldspieler Lucio.
&amp;bdquo;Wir riskieren mit dieser Transferpolitik einen heiklen Saisonstart&amp;ldquo;, mahnte Favre bereits kurz vor dem Start der neuen Fu&amp;szlig;ballbundesliga. Nach der Auftaktpleite gegen Eintracht Frankfurt schrieb die  Internetseite die-fans.de bereits &amp;uuml;ber einen &amp;bdquo;Fehlstart&amp;ldquo; des neuen Trainers. Man m&amp;uuml;sse personell noch nachlegen, beschwichtigte Manager Hoene&amp;szlig; die Situation und lie&amp;szlig; seinen Worten gleich darauf Taten folgen. Neben Fabian Lustenberger wechselte mit Steve von Bergen der zweite Schweizer innerhalb von wenigen Tagen in die deutsche Hauptstadt.  
FC Z&amp;uuml;rich vor dem Ausverkauf
Die Verantwortlichen des FC Z&amp;uuml;rich beobachten den drohenden Ausverkauf ihrer Mannschaft naturgem&amp;auml;&amp;szlig; mit Argusaugen. &amp;bdquo;Mit Z&amp;auml;hneknirschen&amp;ldquo; gab Sportchef Bickel den Transfer von Bergens nach Berlin bekannt. Die Abl&amp;ouml;se betrug laut Medienberichten etwa 1,5 Millionen Euro. Peanuts im Vergleich zu der Summe, die Hertha f&amp;uuml;r die Verpflichtung von St&amp;uuml;rmer Raffael auf den Tisch zu legen bereit sein soll. Favres Wunschspieler, der zurzeit noch f&amp;uuml;r Z&amp;uuml;rich auf Torjagd geht, soll laut Berichten der Internetseite die-fans.de eine Abl&amp;ouml;se in zweistelliger Millionenh&amp;ouml;he kosten.
F&amp;uuml;r den Schweizer Meister sind die Wechselabsichten seiner besten Akteure pures Gift. Schlie&amp;szlig;lich befindet man sich zurzeit in der Vorbereitung auf das erste Qualifikationsspiel in der Championsleague gegen Besiktas Istanbul. Daf&amp;uuml;r hat man sich extra in eine beschauliche Wellness-Idylle am Z&amp;uuml;richsee zur&amp;uuml;ckgezogen. Das Quartier verspricht Harmonie und Gelassenheit, gerade so wie es sich die Schweizer Zeitgenossen vorgestellt haben.
euer kaiser  </description>
<link>http://blogs.die-fans.de/derkaiser/320/</link>
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<title>Feuerwehrmann gesucht!</title>
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Samstag, 15.30 Uhr. Gerade als ich meinen alten Fersehapparat angeknips hatte, klingelte es an meiner T&amp;uuml;r. &amp;quot;Feuerwehr, aufmachen!&amp;quot;, ert&amp;ouml;nte eine Stimme vom Flur. &amp;quot;Was gibts denn?&amp;quot;, fragte ich den &amp;auml;lteren Herrn, der mit einer langen Lanze mitten in meinem Wohnzimmer stand. &amp;quot;Von ihrer Hauswand br&amp;ouml;ckelt der Putz&amp;quot;, nickte er mir zu und &amp;ouml;ffnete das Fenster. W&amp;auml;hrend er sich am &amp;Auml;u&amp;szlig;eren meiner Wohnung zu schaffen machte, begann das Spiel der Hertha. &amp;quot;Wie stehts f&amp;uuml;r uns?&amp;quot;, wollte der Feuerwehrmann von mir wissen. &amp;quot;Liegen zur&amp;uuml;ck&amp;quot;, antwortete ich kurz und deutete wie zum Beweis auf den flimmernden Bildschirm. &amp;quot;Wenn die so weitermachen, steigen 'se ab&amp;quot;, sch&amp;uuml;ttelte er den Kopf. &amp;quot;So wirt dit n&amp;uuml;scht! Ick muss denn mal wieder.&amp;quot; 
&amp;quot;Schauen Sie doch mal bei der Hertha vorbei!&amp;quot;, sp&amp;ouml;ttelte ich. &amp;quot;Die k&amp;ouml;nnen einen Feuerwehrmann gut gebrauchen!&amp;quot;

euer Kaiser</description>
<link>http://blogs.die-fans.de/derkaiser/316/</link>
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<title>Weltauswahl oder Mogelpackung?</title>
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 Vor dem Start der neuen Bundesligasaison gleicht der FC Bayern M&amp;uuml;nchen einer Wundert&amp;uuml;te: mal Top, mal Flop.

An diesem Wochenende beginnt die Bundesligasaison 2007/08. Mit Spannung erwarten Fu&amp;szlig;ballfans und Sportjournalisten, wie sich die aggressive Einkaufspolitik vieler Mannschaften auf das Niveau der erste Liga auswirken wird. Am tiefsten hat wieder einmal der FC Bayern M&amp;uuml;nchen in die Tasche gegriffen und gleich 70 Millionen Euro in neue Spieler investiert. Manager Uli Hoene&amp;szlig; tauschte nahezu die gesamte Bayern-Offensive aus. Neben Mittelfeld-Ass Ribery kamen WM-Torsch&amp;uuml;tzenk&amp;ouml;nig Klose und der Weltmeister Luca Toni an die Isar. 

F&amp;uuml;r elf von achtzehn Bundesligatrainer steht einer Umfrage zufolge schon jetzt fest: Der FC Bayern wird deutscher Fu&amp;szlig;ballmeister 2008. Grund zu diesem Optimismus gab bereits der Gewinn des Ligapokals, bei dem die M&amp;uuml;nchner nicht nur Werder Bremen und Schalke 04, sondern auch den deutschen Meister aus Stuttgart aus dem Wettbewerb kegelten. Die Fu&amp;szlig;ballplattform die-fans.de sah den deutschen Rekordmeister schon Wochen vor dem offiziellen Saisonstart auf &amp;bdquo;dem besten Weg zur &amp;Uuml;bermannschaft&amp;ldquo;. Der Sieg beim VfB Stuttgart sei f&amp;uuml;r die Bayern nicht mehr, als &amp;bdquo;ein lockerer Spaziergang&amp;ldquo; gewesen.  
   


     




Erste D&amp;auml;mpfer f&amp;uuml;r das Starensemble

Bei so viel Euphorie war es Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld wohl ganz recht, dass sich seine Spieler in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Wacker Burghausen &amp;auml;u&amp;szlig;erst schwer taten. &amp;bdquo;Es wird alles kein Selbstl&amp;auml;ufer, das wird heute auch der letzte gesehen haben&amp;ldquo;, kommentierte Hitzfeld den gewonnenen Elfmeterkrimi gegen den Regionalligisten aus Burghausen. 

Einen Tag sp&amp;auml;ter hatten die Bayern-Fans eine weitere bittere Pille zu schlucken. Beim RCD Mallorca kam der mit einer B-Elf spielende FC Bayern mit 0:3 unter die R&amp;auml;der. So hatten sich Manager Uli Hoene&amp;szlig; und Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge die Saisonvorbereitung ihrer Mannschaft sicher nicht vorgestellt. Die Saisonziele wurden dennoch hoch gesteckt: Neben der Meisterschale und dem DFB-Pokal, soll in Zukunft auch der UEFA-Pokal im Troph&amp;auml;enschrank an der S&amp;auml;bener Stra&amp;szlig;e funkeln.

 Die Fans sind gespalten

Seit langem werden die Ziele des deutschen Rekordmeisters in diversen Internetforen hei&amp;szlig; diskutiert. W&amp;auml;hrend &amp;bdquo;Rasefreund&amp;ldquo; auf die-fans.de erste Risse in der Millionentruppe zu erkennen glaubte, mochte &amp;bdquo;Zico&amp;ldquo; von solcher Schwarzmalerei nichts wissen. &amp;bdquo;Die Bayern werden auf dem Weg zu Meisterschaft und UEFA-Pokal nicht zu stoppen sein&amp;ldquo;, so sein selbstbewusster Tipp.

&amp;bdquo;Wenn wir gesund bleiben und fit sind, wird es nicht viele geben, die uns aufhalten k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;, &amp;auml;u&amp;szlig;erte sich auch Angreifer Miroslav Klose k&amp;auml;mpferisch. Bayern geh&amp;ouml;re an die Spitze in Deutschland, sagte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld dem Bayerischen Rundfunk. Bevor es jedoch soweit sein wird, muss sich das teure Starensemble am ersten Spieltag mit dem Aufsteiger aus Rostock messen. Weltauswahl oder Mogelpackung? Wir d&amp;uuml;rfen gespannt sein,

euer Kaiser</description>
<link>http://blogs.die-fans.de/derkaiser/315/</link>
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