Fußnoten zur Fußballgeschichte

RasenBallsport Leipzig

{ 14:11, 31-May-2009 } { 17 Kommentare } { Link }

„Na Endlich nimmt der Leipziger Niedergang ein Ende. Irgendwann hat man von jedem unbelehrbaren „Traditionsverein“ mal die Schnauze voll. Lok und Sachsen können einpacken - mein Mitleid ist längst verbraucht!

Nanu, ausgerechnet aus meiner Feder findet sich zur Gründung von „RasenBallsport Leipzig e.V.“ durch den Red-Bull-Konzern ein solcher Eintrag in einem Fußballforum? Wer diesen Blog verfolgt, weiß doch eigentlich, dass hier aus jeder Pore die Leidenschaft für (Achtung Phrase) „ehrlichen Fußball von Unten“ und die Ehrfurcht vor Tradition dringt.

Doch die Verhältnisse in Leipzig sind gänzlich andere als in Salzburg, wo Red Bull die örtliche Austria zerstört hat und ihre Geschichtskontinuität negiert. In Leipzig hatte die DDR diese Aufgabe längst erledigt und durch willkürliche Hin- und Herdelegierungen sowie politisch motivierte Umbenennungen eine „Traditionswüste“ hinterlassen, die heute mit Ehrfurcht vor Biographien schöngeredet wird. Deutlich daran ablesbar, dass die Probstheidaer Fußballfans sich lange nach der Wende (sic!) enger an eine rostige Lokomotive ankoppeln konnten als an einen stolzen VfB oder daran, dass man in Leutzsch bis heute nicht an TuRa anknüpfen will, sondern sogar den gar nicht so schlecht gewählten Namen FC Sachsen noch immer mit Chemieschlachtrufen besudelt. Was einst Opposition in der DDR „ihrer Möglichkeiten“ war ist heute längst tiefste, destruktive Ostjammerei aus dem Ghetto. Harmlose Rote Bullen, die allenfalls wegen ihres nervigen, deutsche Rechtschreibregeln brechenden Namens (Mitten im Wort ein großer Buchstabe) Ärger bereiten, können gar nicht soviel Brechreiz auslösen wie Schrottlokomotiven oder Chemieunfälle vom Schlage Bophal Leutzsch.

Doch anstatt genau diese Leere zum Aufbruch zu Nutzen, verschanzte sich der pubertierende Fußballvolkssturm mit seinen Leuchtraketen immer tiefer in seine Stellungen im Westen und Südosten der vom Fußball befreiten Stadt. Mit einer Fanpolitik der verbrannten Erde wurden an den letzten für einen VfB Sachsen, der alle Traditionen hätte aufgreifen und miteinander  versöhnen können, brauchbaren Fragmenten die Lunten auf dem Rückzug gezündet. Alles dahin, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung kann nun im Rahmen einer Schadensbegrenzungsaktion eine Aufbauarbeit begonnen werden die freilich nicht den Charme eines VfB Sachsen entfalten kann. Dennoch: Die Idee die Oberligafußballer des SSV Markranstädt aus ihrem Verein zu lösen und an ihre Stelle den Oberligisten RasenBallsport Leipzig zu setzen bedeutet immerhin, einen sportlichen Weg zu gehen und wirklich bei 0 anzufangen.

 

Sponsorennamen sind in Deutschland im Gegensatz zu Österreich nicht gestattet. Insofern steht RB in Leipzig bzw. Markranstädt offiziell für RasenBallsport, weist faktisch aber bereits auf Red Bull hin. Die Wappen der New York Red Bulls und von Red Bull Salzburg sind insofern fast identisch. Nur der Ortsname ist natürlich ein anderer, und Red Bull kann dort ganz offiziell ausgeschrieben stehen. Das hier gezeigte Wappen wurde dieser Tage im ehemaligen SSV Markranstädt- und jetzigen  RasenBallsport-Forum präsentiert, das später jedoch herausgenommen wurde, da wohl noch keine Absprache zur Aufsicht des noch inoffiziellen Forums durch Redbull gegeben war. P.S.: Nach Freischaltung der RB-Leipzig-Homepage stellte sich heraus, dass nur die Schriftart bei Leipzig eine andere ist. Auf der Homepage finden sich zudem "dynamisierte" Bullen. Allerdings benutzt Red Bull auch im Falle Salzburgs und New Yorks parallel Logos mit beiden Bullenvarianten.

 

"Leichtathletik Rasensport" Ahlen hatte es bereits vorgemacht, wie man mit sportlichen Zügen getarnt, den Geldgeber zufrieden stellen kann (hier LR-Kosmetikversand)

 

Dass Neider nun Sabotagearbeit leisten könnten (die eine oder andere Rakete bei RasenBallsport-Heimspielen könnte vielleicht Punktabzüge provozieren - so krude denken einige Lokisten und Chemiker), wird die Solidarität der Masse der Leipziger vermutlich eher für den neuen Klub provozieren. Den Frust aufgreifend schreibt zum Beispiel „Chemie Uli“ im Forum von Nordostfußball: „(…) Ich weiß nicht, in welcher Welt ihr eigentlich noch lebt. Das sind Profis, echte, alle bewährt und nicht solche Nachtjacken wie sie bis jetzt bei Lok oder dem FCS die Chefsessel zerfurzten. Da ist alles seit Jahren geplant, da ist jeder Schritt schon lange dokumentiert. Das sind Wirtschaftsfachmänner, die lassen sich nicht von irgendwelchen Vorstadtfuzzis an die Karre fahren, das kann man sich abschmatzen. Das würden die auch solo durchziehen können, denn gegen Red Bull ist Hopp ein armes Schwein. Aber die haben ja sogar Politik, Wirtschaft und das riesengroße Eventpublikum auf ihrer Seite, welches die Schnauze gestrichen voll hat von den jetzigen Zuständen. Nicht zu vergessen die Presse, welche in der Lage ist, aus jedem viertklassigen Kleingärtnertreffen ein gesellschaftliches Ereignis zu kreieren und umgedreht. Ihr werdet euch putzen. Auf die 3.000 Flaschen, welche jetzt noch zu den Klubs pilgern, sind die doch gar nicht angewiesen. In 2-3 Jahren haben die das Dreifache. Alles schon geplant und berücksichtigt. Leute, die Ostzeiten sind vorbei, falls es hier noch keiner gemerkt hat. Genau das, was ihr sonst den „Idealisten“ in anderen Vereinen vorwerft, betreibt ihr doch selber, ihr „Kommunisten“ (…)“. Ob nun sarkastisch oder durch eigenes Fandasein von der Entwicklung angewidert, das Urteil ist einschränkungslos zu unterschreiben. Genauso zweideutig fragt „Lokist“ schon mal in die Runde: „Kauft mir jemand jetzt noch das ganze LOK-Zeuch ab oder muss ich über Ebay gehen?“

Natürlich weiß jeder, bei RB Leipzig wird es einen anderen Fußball geben. Einen Fußball der Kompromisse. Ich selber kenne das als hannoverscher Fußballfan. Mit dem Herz und mit der Bratwurst im Stadion in der Hand quasi zum Sonntagsausflug bei Sonnenschein beim SV Arminia, von dem man das ein oder andere Ergebnis schon mal verpasst. Anderen Tags dann, um nicht im sozialen Stadtraum zu vereinsamen sowie um den Lokalpatiotismus auf großen Niveau auch national zu fröhnen mit Sympathie und wenn man ehrlich ist auch mit Leidenschaft zum Verein in der AWD-„Arena“ bei 96 - hier allerdings ohne Bratwurst, weil die scheiße schmeckt und mit einer boykottierten Chipkarte zu zahlen ist. Im Fanforum von Nordostfußball stellt „Stellwerker“ dazu seinen Vergleich an: „Die ganze Brausegeschichte mal als wahr und in trockenen Tüchern unterstellt, darf man davon ausgehen, dass Traditionsfußball mit lecker Bratwurst vom Grill, Zigaretten- und Bierdunst in der Luft und siffigen Pissbuden (wer die denn braucht) in Leipzig weiterhin in blau-gelb und grün-weiß, aber allenfalls an der Spitze des Amateurbereichs stattfindet. Der Langnese-Familienblock ist - wie die rauchfreie RB-Arena im Profibetrieb - zukünftig vollbesetzt in rot-blau, die Einheitsbulette aus der Fabrik schmeckt auch nicht schlecht und es gibt Kannen- und Merchandisingstände ohne Ende. (…) Ich finde es ABSOLUT KRANK, dass sich „Fans“ aus dem blau-gelben und grün-weißen Lager nach jahrzehntelang gepflegter Antipathie plötzlich einig sind, wenn es „gegen etwas“ geht. Armleuchtern dieser Kategorie ist es zu danken, dass Fußball-Leipzig jetzt wohl da ist, wo es offensichtlich hingehört: In den Händen professioneller Planer, Macher, Geldverdiener“. Mit überzeugender Schlussfolgerung liefert der Stellwerker unfreiwillig sogar ein dickes Argument für den eigentlich unschönen Eventfußball, der in den Arenen durch sein All-you-can-fun-Dauerberieselungsterror jedes Halbzeitgespräch unmöglich gemacht hat. ENDLICH einmal Fußballgenuss ohne die Nikotinmaffia, die aufgrund des unzureichenden Nichtraucherschutzes im Freien sich weiterhin auf Kosten ihres Umfeldes austoben darf.

Nicht zuletzt spricht noch ein anderes ganz dickes Argument für den Einstieg von Red Bull: Die pure geografische Gerechtigkeit. Wie soll die innere Einheit auf Dauer gelingen, wenn alle Chancen der Umstrukturierung (natürlich mit allen ihren Nachteilen) auf Dauer in einem deutschen West-Ost-Mezzogiorno zementiert werden? Die Bundesliga 2009/10 steht (abgesehen von der Insel Berlin) ohne einen einzigen Nordostklub da, obwohl ihrem Bevölkerungsanteil – und mithin zu erwartenden Faninteresse gemäß – 3 ½ Vereine der Bundsliga Nordostklubs sein müssten. Die Vertretung des Nordostens in den Spielklassen darunter ist ebenfalls bescheiden, was neben den wirtschaftlichen Nachteilen der Ostklubs auch darauf zurückzuführen ist, dass man den Nordosten ligastrukturell massiv durch West-DFB-Seilschaften benachteiligt hat, die zur Begründung ihrer Besitzstandswahrung nicht einmal ihren an sich schon abwegigen eigenen Vorgaben von im Spielbetrieb stehenden Mannschaften folgen. Nach der Wiedervereinigung wurde ein Oberligaunterbau installiert, in dem Hessen mit 13.000 Mannschaften und 5 Millionen Einwohnern die gleichen Aufstiegschancen in den Regionalligafußball (und damit die Einstiegsebene zum Profifußball) genoss  wie der Nordosten mit 22.000 Mannschaften und 17 Millionen Einwohnern. Diese Zeiten werden übrigens nach der nächsten Saison zurückkehren, wenn der Norden und Nordosten (derzeit vorübergehend mit vier Aufsteigern in die Regionalliga berücksichtigt) auf 3 Aufsteiger reduziert werden, während man erneut Hessen oder die ähnlich kleine Südwestoberliga, die man perfekt zusammenlegen könnte, umbeschadet lässt. Sind wir mal ehrlich: Im Nordosten gab es keinen wirtschaftlichen Erfolg eines Hopp, der seine Region hochhievte, im Nordosten gibt es keinen etablierten Konzern wie in Wolfsburg oder Leverkusen, der sportlich ähnliches erreichen könnte, der Nordosten hat in den Großstädten keine Basis für einen Sponsorenpool, der einem etablierten Verein für Spitzenfußball reichen könnte, der Nordosten wurde durch eine Ligareform nach der anderen sportlich immer weiter gesäubert. Jetzt ist die Stunde gekommen, im Bunde mit Geld von Außen mal die eigenen Zähne zu zeigen. Leipzig ist dafür der ideale Standort, da es hier nur noch verbrannte Erde gibt. Also am Sonnabend Spitzenfußball in einer Red-Bull-Arena und meinetwegen am Sonntag in  Leutzsch oder Probstheida ´ne Stadionbratwurst (falls die Knallerei der Durchgeknallten und ULTRAbekloppten mal aufhört). Strecken wir den Arschlöchern die Zunge raus, die von Traditionen faseln, nur um z.B. ihre vielbeschworene Zwergregion Osthinterpfalz (Kaiserslautern) zu retten oder sich als Gralshüter anderer Traditionsklubs generieren, obwohl sie in ihrem Leben noch nie etwas von Namen wie Arminia Hannover, Karlsruher FV, Viktoria 89 Berlin oder Westfalia Herne gehört haben.


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{ 14:11, 31-May-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Ich gehe mal davon aus, das Du die Leipziger Fanszene nur von aussen kennst?!
In wohl keiner anderen Stadt Deutschlands gibt es eine solch lebendige und fanatische Fanszene wie in Leipzig. Wohin die Konzentration auf einem Verein führt, sieht man momentan in Halle: da spielt der (eigentlich auch recht traditionsreiche) HFC um den Aufstieg in die 3.Bundesliga und man lockt trotzdem keine 2000 Zuschauer ins Stadion.
Zurück nach Leipzig: Wo gibt es das sonst , das ein (noch) Viert- und ein Fünftklassiger Verein jeweils 3000 Zuschauer im Schnitt ins Stadion locken? Dazu seit diesem Jahr die BSG Chemie Leipzig (vergraulte Ultras und Traditionsbewahrer ehemals vom FC Sachsen) in der letzten Liga mit 300-500 Fans je Spiel. Die Konkurenz ist das was Leipzigs Fussball sportlich erfolglos aber Zuschauermaessig einmalig macht! So gesehen ist es interessant wie sich nach der RB-Gründung die Fanszene entwickelt, denn die Erzrivalen FC Sachsen (wenn es ihn denn noch geben sollte), Lok und die BSG Chemie hätten mit RB einen gemeinsamen neuen Gegner. Wenn man schon sieht was dioe Konkurenz FCS zu Chemie für komische Blüten treibt (FCS Hooligans verbrüdern sich mit LOK Fans gegen die BSG Chemie z.B in Lausen) dann darf man auf nächste Saison gespannt sein.

www.chemiefanforum.de.vu


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{ 16:24, 31-May-2009 } { Geschrieben von Ostfussball }
Um die Fanszene als "Selbstzweck" geht es in dem Eintrag ja nicht, sondern um das Verlangen großer Teile der 495.000 übrigen Leipziger, die pauschal als potentielle Eventfans über einen Kamm geschoren werden. Diese Positionen sind nicht vereinbar. Soll sich doch jeder, der es wünscht ein Fünftligaduell oder tiefer von Lok, Sachsen oder Chemie anschauen (werde ich sicher auch mal wieder tun), aber irgendwann geht´s doch mal um eine realistische Perspektive. Diese Zeit ist nun da.

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{ 17:03, 31-May-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Schwachsinn!!!

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{ 09:47, 1-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
"Um die Fanszene als "Selbstzweck" geht es in dem Eintrag ja nicht, sondern um das Verlangen großer Teile der 495.000 übrigen Leipziger, die pauschal als potentielle Eventfans über einen Kamm geschoren werden. Diese Positionen sind nicht vereinbar. Soll sich doch jeder, der es wünscht ein Fünftligaduell oder tiefer von Lok, Sachsen oder Chemie anschauen (werde ich sicher auch mal wieder tun), aber irgendwann geht´s doch mal um eine realistische Perspektive. Diese Zeit ist nun da."

Da stimme ich voll und ganz zu! Der Nachholbedarf an hochklassigem Fußball in Leipzig (515.000 Einwohner!) und Region ist enorm. Lok bzw. VfB und FCS hatten ihre Chancen - nun wird endlich ein Verein installiert, der künftig das breite Leipziger und mitteldeutsche Fußball-Publikum ansprechen wird. Die Stammanhänger der beiden Tradtionsclubs wären gut beraten, sich diesem Projekt anzuschließen. Aber um die maximal 10000 Fans geht es ja am Ende nicht. Hier geht es um eine ganze Region, die sich seit langer Zeit endlich eins wünscht, dass in Leipzig wieder Profifußball zu erleben ist. Ein schlafender Riese in der deutschen Fußballlandschaft könnte nun erwachen!

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{ 13:22, 2-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Ein neuer Verein mehr nicht, ein Klub der die Chance ergreift etwas aus sich zu machen. Lebt damit solange ihr könnt, nach 2 Jahren werden die mit den abgesackten Vereinen nichts mehr zu tun haben und den Weg nach oben bestritten haben.

Krawallmacher werden erwartet, diese gab es auch in Salzburg, genau 1 Spiel lang und dann wurden sie kompromisslos ausgemistet, was auch gut so ist...

Jungs was is los mit euch? Ein Profiverein bietet Arbeitsplätze, Chancen für die Jungend, Nachwuchsförderungen und und und...

RasenBall wird RedBull und? Was ist denn das Bayer von Leverkusen? Genießt mal wieder eine Meisterfeier in der Nachbarschaft, glaubt mir, ihr werden nicht ausbluten...

DANKE...

{ 14:48, 2-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
für diesen Beitrag! Auch ich als Leipziger Fussball-Fan wünsche mir nichts mehr als ein Verein der wieder oben in de Bundesliga spielt! Völlig egal wie er heißt oder aussieht aber Leipzig braucht diese Chance und ich bin froh das es einen Verein wie Markranstädt getroffen hat! Jetzt hoffen wir das beste!

Auf den Punkt gebracht!

{ 14:05, 3-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Danke für diesen Tollen Beitrag! So und nicht anders sieht es zur Zeit in Leipzig aus!

Mit RedBull kommt hoffentlich endlich der "Retter" zu uns, der Leipzig aus dem Fußball-Sumpf holt.

Alle, die Ihre sog. "Tradition" weiterleben wollen haben ja wie beschrieben weiterhin die Chance dazu.

100% Pro RB Leipzig

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{ 09:07, 4-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
bin leipziger, bin im herzen grünweiss...

kann nur sagen ...super kommentar ...
dem ist nichts zu entgegnen !!

PRO RB Leipzig


Lok

{ 15:53, 4-Jun-2009 } { Geschrieben von Max }
LOK vor !!!

scheiß rasenball , die sind mir abber libber als chemie

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{ 22:47, 4-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Danke für den richtigen Kommentar zur richtigen Zeit.

Also ich finde es gut!

{ 15:32, 8-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Also ich freue mich ehrlich gesagt, dass in Leipzig endlich mal ein Investor den Fußball retten will. Sonst würde doch Jahrzehntelang nichts passieren!
Jetzt haben wir die große Chance endlich wieder mitzumischen! Also bleibt cool. Tradition kann man sich im laufe der Jahre auch erspielen.

Wer will dabei sein? Als Fan erster Stunde? Den ersten RB Leipzig Fanclub gründen?
Meldet euch, wenn ihr was aufbauen wollt!
www.rb-leipzig-fans.com

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{ 16:45, 16-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
genau so!

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{ 09:06, 19-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Nun ist es soweit FCS insolvent , Kubald und sein Verein am finanziellen ende der fahnenstange .. schluss mit aufstiegen … und nun setzt man uns RB vor die Nase , in einer Stadt die von einer Rivalität lebte die es nirgendswo gibt , und von der hier der Fussball anders lebt hat als in München z.B. egal ob es ortsderbys mit 50000 zuschauern waren oder 8000 , nun haben wir einen gemeinsamen “Feind” der den Leipziger Fußball aufkauft und mit Geld denkt alles kaufen zu können . Aber wer nur ein bisschen Herz für die Traditionen hat , egal auf welcher seite , egal mit welcher Ansicht , Ich denke jetzt wird es Zeit zu Zeigen wer die stadt ist , und das einmalige nutzen , ich mag keine lokisten , habe ich auch nie , aber dieses RB wird die gesamte region tot machen und das sollte uns EINEN , nun sitzen wir alle in einem boot , denkt mal drüber nach .

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{ 19:58, 20-Jun-2009 } { Geschrieben von Anonymous }
Nach langem Suchen habe ich eine Seite gefunden, wo die Entstehung der dritten Fussballfront in Leipzig gefeiert wird.
RB wird Erfolg haben. Es ist aber nicht das Umfeld, was sich ein Anhänger als Kulisse für seinen Verein wünscht. Ich gehe zum Fussball, weil ich meinen Verein liebe und für ihn da sein will und nicht um mal einen Fussballstar zu sehen. Die Event-"Fan`s" können da gerne hingehen. Aber die gehen auch zu LOK oder Chemie, wenn diese wieder höherklassig spielen. Im Leipziger Fussball hat sich die letzten Jahre einiges getan. Es wird auch ohne Redbull noch einiges geschehen. Die Leipziger werden sich sehr schwer tun einen Retortenverein zu aktzeptieren. Sie wissen, dass sie nur die Darsteller einer großen Werbekampagne sind.

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{ 04:18, 29-Jun-2009 } { Geschrieben von Kieler }
Was für ein schlechter Block! Eine Polemik die kaum auszuhalten ist! Zudem bist du ein Jammerlappen wie er im Buche steht! Viel Spass in Leipzig! Hannover sollte sich deinetwegen schämen! Idiot

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{ 23:54, 29-Jun-2009 } { Geschrieben von SG DYNAMO DRESDEN }
Zitat:
"... in Leipzig hatte die DDR diese Aufgabe längst erledigt und durch willkürliche Hin- und Herdelegierungen sowie politisch motivierte Umbenennungen eine „Traditionswüste“ hinterlassen .."

Wieso wird den DDR Vereinen eigentlich ihre immer ihre Tradition abgesprochen
Wie überhaupt der DDR alles Gute abgesprochen wird, mit dem Verweis auf diktatorische Verhältnisse.
Vieles kommt heute wieder, nur unter anderen Umständen,
z.B. Leistungszentren, Polikliniken etc..

Zitat: "... sondern sogar den gar nicht so schlecht gewählten Namen FC Sachsen noch immer mit Chemieschlachtrufen besudelt..."


Es ist genau so wie mit den bürgerlichen Vorkriegsvereinen, nur das die damals meist komplett weichen mussten.
Bei den weiterbestehenden Vereinen aus der Zone mussten dann eben die Namen entsorgt werden und am liebsten die Geschichte
gleich mit.
Von vielen Leuten ist es aber auch der Bestandteil des eigenen Lebens und darum identifizieren sich viele auch weiterhin mit Namen wie Dynamo, Chemie, Wismut, Turbine, wie auch immer.

Jetzt werden wieder alle feststellen: In der DDR wurden einem ja auch diese Vereine nach sowjetischem Vorbild aufgezwungen und es gab keine Alternative dazu.
Sicherlich richtig, aber aus (angeblichen )Hass wurde manchmal eine wahre Liebe.

Man sieht man ja das selbst Stasi Vereine und BSG' s durchaus eine eigene Fanszenen entwickelt haben.
Die DDR Fankultur war manchmal alles andere als linientreu.

Delegation hieß es früher, heute heißt das eben Kooperation, oder Übername, was weiß ich wie!
Das ist doch im Fall Markranstädt und Dosenballschrott genau nichts anders!
Gewisse diktatorische Tendenzen sind ja bei dem "System Red Bull" auch nicht zu übersehen!

Mal bildlich gesprochen:
Markranstädt ist die Prostituierte - der Rote Bulle der Freier - und die Spielklasse ist dann die Dienstleistung


Im Falle von Rasenballsport Leipzig ist der Namensgeber nicht nur ein Sponsor, sondern der Verein selbst.
Wenn in der Zone die Polizei, die Armee, die Eisenbahn und die Kombinate die Träger waren , so ist das in diesem Fall der Eigner, also die Marke "RED BULL", Diddi Mateschitz darf nur (noch) nicht seinen Wunschnamen verwenden.

Da ich mich mit der Marke " Red Bull" nicht besonders identifizieren kann, habe ich schon ein großes Problem, genauso wie
der standhafte Anti Kommunist mit den Stasi Vereinen, oder den BSG's.
Entweder ich gehe hin, und unterstütze die Sache, oder ich lass es, weil es das System verkörpert.

Es reicht schon der ganze Überwachungsstaat zu, da muss mir nicht auch noch ein Konzern sagen, wie ich meine Freizeit verbringen soll!
Die ganze hirnlose Reklame in der Glotze reicht mir eigentlich schon zu.

Leichtathletik Rasensport oder auch RasenBallsport sind nur der Anfang,Es kann nur noch schlimmer werden
Wenn generell das Verbot fällt, das Sponsoren im Vereinsnamen auftauchen, dann Gute Nacht Fussballdeutschland!

Dann doch lieber D-Y-N-A-M-O !!!


Ich habe mir vor kurzem mal einen alten Bericht über die feindliche Übername von Salzburg durchgelesen und das war sehr aufschlussreich!
(von einer BvB Seite)

***.schwatzgelb.de/index.php?id=1735

***.schwatzgelb.de/index.php?id=5036

Dresden Sport frei - D-Y-N-A-M-O Zwei !!!

Keine Macht den Bullen nicht! Oberliga wir kommen! !!!

Dein Beitrag zu Rasenball

{ 23:33, 22-Sep-2010 } { Geschrieben von Leipziger }
Selten so einen Schwachsinn gelesen!

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